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"Der kälteste Mai des Jahrtausends!"

So titelte die "Bild" am 14. Mai während unserer WSVB-Tour ins schweizerische Engadin. Wie passend: Wir sitzen gerade am Frühstückstisch unserer gemütlichen Hütte, da setzt Schneefall ein. Und ausgerechnet heute wollten wir doch eigentlich die Ardezer Schlucht des Inn knacken...

 

Aber von Anfang an. Siebzehn tapfere Paddler haben sich an Christi Himmelfahrt zusammengefunden, um die Schluchten des Inn zu befahren. Neben dem "Stamm" aus WSVB-Leuten sind auch einige Freunde mitgekommen. Ich steuere "meinen" Jan aus Aachen bei...

...und wir kommen nach einer seeeeehr langen Busfahrt in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag an.

Am ersten Paddeltag locken Zernezer Strecke und die Giarsun-Schlucht. Schon jetzt bin ich froh, dass ich meine Winter-Paddelklamotten dabei habe - inklusive Trockenhose und Paddelpfötchen. Die anderen gucken zwar ein bisschen komisch, aber das ist mir egal, denn ich wirke auch nach den ersten fünf Kilometern noch nicht so, als hätte ich Schüttellähmung ;-)

 

 

 

Spätestens am nächsten Tag sieht dann auch der letzte ein, dass es schöner ist, in der Hütte den trockenen, warmen Fleece anzuziehen und die Trockenhose drüber als am Fluss bei leichtem Schneetreiben und drei Grad in den klatschnassen Neo zu gehen.

 

 

Das beste ist für Freitag reserviert - die Ardezer Schlucht des Inn.

WW V-VI ist zwar von der Flussführer-Einstufung her wieder einmal ein bisschen zu hoch gegriffen, aber sportlich ist es schon.

 

 

 

 

 

Claus taucht hier ganz tief ab - aber egal, es ist ja warm, hihi... ;-)

 

 

 

Jan hat Spaß mit seinem neuen Riot Magnum.
Am Abend wird's gemütlich und wir sitzen alle um ein leckeres Essen herum. Wir genießen, den Widrigkeiten des Wetters zum Trotz, die nette Atmosphäre - und machen am Sonntag während der Rückfahrt noch eine kleine Schneeballschlacht...

 

Fotos und Texte © Christian Brune